Campinggrill Test – Welcher Grill ist am besten für Unterwegs?

Campingaz Camping-Grill

Campingaz Gas Camping-Grill (Quelle: Amazon)

Zur Grundausstattung jeden Campers gehört ein guter Camping Grill. Doch nicht nur für diejenigen, die herumreisen, sondern auch für diejenigen von uns, die ein keinen Balkon oder Garten besitzen, aber dennoch nicht auf den gemeinsamen Grillspaß verzichten möchten, stellt ein Camping Grill ein nützliches Gerät dar. Somit lohnt sich die Anschaffung eines mobilen Grillgerätes auf jeden Fall und sein Einsatz muss sich nicht nur auf die Ferienzeit beschränken.

Doch da die Anzahl an verschiedenen Modellen mittlerweile sehr groß ist, sind viele Camper zunächst einmal etwas ratlos und lange auf der Suche nach dem idealen Gerät. Um den Entscheidungsprozess ein wenig zu erleichtern, werden wir um folgenden einige entscheidende Fragen beantworten und hilfreiche Tipps an die Hand geben, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Nexos Mini-Kugelgrill

Nexos Mini-Kugelgrill (Quelle: Amazon)

Einer der entscheidensten Faktoren für einen Camping Grill stellt ohne Zweifel seine Mobilität dar. Will man beim Campen wirklich Freude am grillen haben, muss er leicht und gut transportierbar sein. Am Besten ist es, wenn das Gerät möglichst wenig Platz wegnimmt, denn dieser ist beim Campen bekanntlich meist eher rar. Ein herkömmlicher Rundgrill bietet zwar den Komfort, dass sich der Grillrost auf einer Höhe befindet, da er allerdings relativ sperrig ist, ist er für das Campen ungeeignet.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Reinigung des Grills. Unterwegs kann und will man besonders darauf nicht viel Zeit verschwenden, weshalb beim Kauf des Camping Grills darauf geachtet werden sollte, wie schnell er wieder transportfähig ist. Für diese speziellen Anforderungen wurden mittlerweile verschiedenste Lösungen entwickelt, unter anderem Falt- und Klappgrills.

Diese punkten vor allem auch im Hinblick auf den Zeitaspekt, denn sie sind schnell auf- und wieder abgebaut, sodass das Essen möglichst schnell fertig ist verspeist werden kann.
Da ein Camping Grill outdoortauglich sein muss, ist er in der Regel aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl hergestellt.

Die bis jetzt genannten Punkte sollte jeder Camper bei der Auswahl seines Grills berücksichtigen. Dazu kommen natürlich jedoch viele weitere, jeweils individuelle Faktoren, die ebenfalls in die Entscheidung miteinfließen sollten. So kommt man nicht darum herum, sich über den Treibstoff des Grills Gedanken machen.

Zur Auswahl stehen Holz, Gas oder Kohle. Zudem sollte man sich klar machen, mit wie vielen Personen man den Grill benutzen möchte, denn da aufgrund der angestrebten Platzersparnis die Roste oft etwas kleiner ausfallen, kommt es schon einmal vor, dass mehrere Runden benötigt werden, bis alle satt sind.

Zu guter Letzt muss natürlich jeder Grillfreund überlegen, wie viel er maximal für den Grillspaß ausgeben möchte, denn auch die Preise variieren je nach Modell sehr stark. Von billig bis teuer ist daher für jeden Geldbeutel etwas Passendes dabei.

Welcher Grill kommt für mich in Frage?

Relaxdays Praktischer Klappgrill zum Campen

Relaxdays Camping- Klappgrill (Quelle: Amazon)

Je nach Camping-Art kommen unterschiedliche Modelle in Frage:

Zu Fuß: Für diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist ein kleiner und leichter Grill unabdingbar. Besonders empfehlenswert ist deshalb ein faltbarer Grill, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird, da die Kartuschen meist ebenfalls klein sind und sich leicht austauschen lassen.

Wer auf jeglichen zusätzlichen Ballast verzichten möchte, der kann auch einfach zu einem Einweggrill greifen, bei dem die Säuberung und der Weitertransport komplett entfallen.

Auto: Für die Camper unter uns, die mit dem Auto unterwegs sind, bieten sich aufgrund des erleichterten Transportes mehr Möglichkeiten. Doch natürlich ist es auch in diesem Falle dennoch von Vorteil, auf ein kompaktes Gerät zurückzugreifen.

Ideal geeignet für diese Reiseart ist ein handlicher Koffer-Grill. Ein solcher passt problemlos in den Kofferraum und hat meist, wie der Name bereits verrät, eine entsprechende Tragevorrichtung, sodass er sogar mit nur einer Hand getragen werden kann.

Wohnwagen: Für Wohnwagenbesitzer bieten sich natürlich auch alle bereits genannten Camping Grill Arten an, durch den noch größeren Stauraum jedoch bietet sich hier auch die Option für einen Mini Kugelgrill oder einen Schwenkgrill. Viele dieser Modelle werden mit Holzkohle geheizt und vermitteln daher am ehesten ein autentisches Grillgefühl.

Der große Vorteil von einem Kugelgrill besteht darin, dass mit ihm auch indirektes Grillen möglich ist, das heißt, dass die von der geschlossenen Haube reflektierte Hitze zum Garen des Grillguts beiträgt. So lassen sich, ähnlich wie im Backofen, auch größere Fleischstücke schmackhaft zubereiten.

Wie soll mein Camping Grill betrieben werden?

Ferraboli Koffergrill (Quelle: Amazon)

Ferraboli Koffergrill (Quelle: Amazon)

Wie bereits erwähnt stehen uns generell folgende Optionen zur Verfügung: ein Elektrogrill, Gas, Kohle oder Holz. Doch welche Methode ist beim Campen am Besten geeignet? Generell kann man sagen, dass Holzkohle die beliebteste Methode in Deutschland ist, um zu Grillen, denn viele Grillfreunde schwören auf den guten Geschmack, den das Grillgut durch die rauchende Kohle erhält. Außerdem vermittelt er ein angenehmes Ambiente.

Ein Holzkohlegrill ist zwar meist billiger als beispielsweise ein Gasgrill, als Camper muss man jedoch bedenken, dass Grillkohle schwer ist und wertvollen Platz in Anspruch nimmt. Zudem dauert es eine längere Zeit, bis der Grill endlich angezündet und grillbereit ist. Am Schluss müssen die Glutreste adäquat versorgt werden.

In waldbrandgefährdeten Gebieten ist das Grillen mit Kohlegrills sogar oft verboten, was als Camper natürlich ärgerlich sein kann, da gerade das Grillen an einem idyllischen Ort in der Natur oder im Wald Freude bereiten soll. Und selbst wenn das Grillen erlaubt ist, müssen immer Löschmaßnahmen, wie zum Beispiel ein Eimer Wasser, bereit gehalten werden, was den Betrieb eines Holzkohlegrills alles in Einem also eher umständlich macht.

Kommen wir zum Elektrogrill und machen wir es kurz: Er ist für Camper nicht geeignet, denn oftmals muss man ohne Strom zurechtkommen. Verbleibt also noch der Gasgrill. Hiermit ist das Grillen überall erlaubt, was ein großes Plus darstellt. Gas-Kartuschen sind ebenfalls handlich und sind in jedem Geschäft für Campingzubehör oder auch auf Campingplätzen erhältlich, womit es auc h nicht zwingend nötig ist, immer mehrere Ersatzkartuschen mitzunehmen. Außerdem sind sie schnell betriebsbereit und entwickeln weniger Rauch.

Fazit

Letztendlich kommt es auf die Camping-Art und die persönlichen Vorlieben an, an denen sich Camper am Kauf eines transportablen Grills orientieren sollten. Auch, ob die Präferenz bei Holzkohle oder Gas liegen, muss jeder für sich entscheiden. Das Gute ist jedoch: Für jeden Geschmack gibt es den richtigen Grill!

 

Erfahrungsberichte

Camping & Picknick Bestseller