Bärlauch – der Frühling ist da

Bärlauch BuchDer Frühling ist da und es gibt wieder Bärlauch. Die Gewürz und Heilpflanze, welche schon die Germanen verehrten, erlangt mit Beginn des Frühjahrs gebührende Anerkennung ihrer Eigenschaften. Der Name des Bärlauchs lässt sich tatsächlich zurückführen auf die Stärke der Bären, welche gleich nach ihrem Winterschlaf das köstliche, sprießende Grün verzehrten.


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Das Lauchgewächs gehört zu den allerersten Frühlingsboten und hat über die Wintermonate als tief im Boden steckende Zwiebelpflanze reichlich Wirkstoffe sammeln können. Verbreitet ist der Bärlauch in den europäischen und nordasiatischen Regionen, vorwiegend in Wäldern mit humusreichen Böden. Er neigt zu Verwilderungen, aufgrund seines schnellen Wachstums. Betrachtet man allerdings die Wirkungsweise des Bärlauchs, kann es eigentlich nicht genug davon geben. Auch Karl der Große wusste, das und erklärte Bärlauch bereits im 8. Jahrhundert zu einer wichtigen Nutzpflanze.

Als Frühjahrsgewächs ist Bärlauch in der Lage unseren Körper zu entschlacken und fit für die folgenden Monate zu machen.
Bärlauch überzeugt in der Naturheilkunde und wirkt:

  • Stoffwechselanregend
  • Verdauungsfördernd
  • Antibakteriell
  • Blutdrucksenkend
  • Verfügt über viel Vitamin C, Magnesium, Mangan und Eisen
  • Stärkt Herz und Kreislauf.

Nicht zu verwechseln mit den giftigen Maiglöckchen, die über einen süßlichen Duft verfügen, weist Bärlauch einen Knoblauchgeruch auf und ist im Geschmack dem Schnittlauch ähnlich. Nach der Blütezeit, etwa im Mai, verliert der Bärlauch gänzlich sein Aroma. So sind die Monate März bis April prädestiniert für die Verwendung des wertvollen Lauches.

Spannende und köstliche Gerichte lassen sich zaubern, sei es Bärlauchsuppe, Pesto zu Nudelgerichten, Brotaufstrich oder aromatische Salate. Damit Bärlauch nicht nur eine Bereicherung in der Frühlingsküche bleibt, lässt er sich auch haltbar machen.

Trocknen ist nicht zu empfehlen, da das Aroma verloren geht. Besser ist es die frischen Blätter in ein feuchtes Tuch zu wickeln und für einen bestimmten Zeitraum im Kühlschrank aufzubewahren. Das Einfrieren der frischen Blätter ist kein Problem oder man stellt eine heilende Tinktur unter Aufgießen von Alkohol her. Das Einlegen in Olivenöl ist die beliebteste Haltbarkeitsmethode.

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